Reisebericht unserer Skandinavien-Reise mit AIDAcara im Mai 2012

Am 12. Mai 2012 wurde die AIDAmar in Hamburg getauft und wir hatten den Wunsch auf die ein oder andere Weise dabei zu sein. Nachdem wir alle in Frage kommenden Reisen verglichen hatten, haben wir uns dazu entschieden, die Taufe an Bord der AIDAcara, dem kleinsten Schiff der AIDA Flotte, zu feiern. Starthafen unserer viertägigen Reise war Kiel. Somit waren wir zwar nicht direkt vor Ort, aber natürlich wurde auf allen Schiffen gefeiert und die Taufe ins Theater der Cara übertragen. Lieber hätten wir natürlich auf dem Pooldeck gefeiert, aber dazu war es um die Jahreszeit einfach noch zu kalt. Wir sind mit dem PKW angereist und haben so auf dem Weg nach Kiel in Hamburg immerhin einen Blick auf den Täufling werfen können, bevor wir in Kiel schließlich selbst an Bord gingen.

Da die Cara sich doch wesentlich von den Schiffen unterscheidet, mit denen wir sonst unterwegs waren, habe ich mich entschieden, ihren ganz persönlichen Charakter in diesem Bericht mit einigen Bildern zu unterstreichen. Das Pooldeck der AIDAcara ist natürlich um einiges kleiner als auf den Schiffen der Sphinx-Klasse.

Pooldeck AIDAcaraPooldeck AIDAcara

Da auf dem Schiff keine Balkonkabinen verfügbar sind, entschieden wir uns für eine Suite. Im Gegensatz zu den größeren Schiffen sind die „privaten“ Außenbereiche der Suiten nicht ganz so privat. Das sehr geräumige Sonnendeck im Bug des Schiffs teilten wir uns mit den Bewohnern der anderen drei Suiten.

Ausschnitt des Sonnendecks im Bug der AIDAcaraAusschnitt des Sonnendecks im Bug der AIDAcara

Unsere Reise führte uns von Kiel über Göteborg und Kopenhagen zurück nach Kiel. In den beiden Skandinavischen Städten hatten wir für Mitte Mai überraschend gutes Wetter. Auch die jeweilige Überfahrt verlief weitestgehend ruhig, wenn auch die Abende an Deck sehr kalt waren. Bevor wir den Hafen von Göteborg erreichten, durchfuhren wir eine wunderschöne Schärenlandschaft, für die alleine sich die Reise schon gelohnt hätte.

Im Morgenlicht auf dem Weg nach Göteborg.Im Morgenlicht auf dem Weg nach Göteborg.

Im Hafen angekommen, durften wir uns gleich zu Fuß weiterbewegen und die Stadt war gut erreichbar. Zwischen malerischen Parks, historischen Gebäuden und einigen Kanälen lohnte sich ein Spaziergang auf jeden Fall.

GöteborgGöteborg

Am Abend setzten wir unsere Reise in Richtung Kopenhagen fort. Auch dort wurden wir am nächsten Tag mit strahlendem Sonnenschein empfangen. Gleich im Hafen gab es einige Einkaufsmöglichkeiten, aber natürlich wollten wir erst das Wahrzeichen, die kleine Meerjungfrau, sehen. Auch hier ist alles gut zu Fuß zu erreichen. Kopenhagen ist eine Stadt voller Leben, die trotzdem Ruhe und Entspannung ausstrahlt. Ganz besonders gut hat uns der Palast gefallen.

KopenhagenKopenhagen

Zurück an Bord wurde der letzte Abend auch hier mit einer Poolparty und Lasershow gefeiert.

Entsprechend ihrer Größe bietet die Cara natürlich weniger Auswahlmöglichkeiten bei den Restaurants. Dennoch gefiel uns, wie meistens, das Buffetrestaurant (in diesem Fall Calypso) am Besten. Das Essen war, wie immer bei AIDA, sehr gut und es gab reichlich Auswahl. Auch die Abschiedstorte durfte nicht fehlen.

Kuchen

Die AIDA cara hat ihren ganz eigenen Fanclub, da die Atmosphäre auf dem kleineren Schiff deutlich familiärer ist. Man hat eben noch eher das Gefühl auf einem Schiff zu sein. Die Unterhaltung war gleichwertig mit der auf den größeren Schiffen und die Crew wie immer mit Eifer und Kompetenz bei der Sache.

Ein bisschen störend sind die fehlenden Balkonkabinen. Wer sich ohnehin für eine Innen- oder Außenkabine entscheidet, ist auch auf diesem Schiff bestens aufgehoben!

AIDAcara im Hafen von GöteborgAIDAcara im Hafen von Göteborg