Reisebericht Perlen am Mittelmeer Juni 2018 mit AIDAprima

Ich muss zugeben, wir waren skeptisch, als wir die Reise mit AIDAprima buchten. Nach den Schiffen der Sphinx-Klasse konnten wir uns einen Aufenthalt auf einem noch größeren Schiff eigentlich nicht vorstellen. Gleichzeitig waren wir natürlich neugierig. Ohne große Erwartungen, aber dennoch voller Vorfreude flogen wir am 02. Juni von Düsseldorf nach Palma de Mallorca. Der Empfang unterschied sich nicht von dem der Vorjahre. Wie immer standen am Flughafen freundliche Mitarbeiter bereit, die uns den Weg zu den Bussen schilderten und wenig später erreichten wir den Hafen. Es wäre nicht ganz richtig zu sagen, dass wir nun den ersten Blick auf die AIDAprima werfen durften, denn wir hatten sie ja bereits 2016 auf der Nordsee mit AIDAmar ein Stück begleitet. Nun also konnten wir das Schiff aus der Nähe betrachten. Da wir Recht spät ankamen beeilten wir uns aber, die Einschiffungsformalitäten hinter uns zu bringen. Aus Erfahrung wussten wir ja, dass in Kürze die international vorgeschriebene Rettungsübung stattfinden musste. Tatsächlich verlief die Prozedur noch optimaler als beim letzten Mal und so waren wir in wenigen Minuten an Bord. Gebucht hatten wir eine Verandakomfortkabine im Vario-Tarif. Die zugeteilte Kabine lag auf Deck 14 und so nahmen wir lieber gleich den Aufzug. Natürlich haben wir im Vorfeld Bilder der Kabinenkategorie im Internet gesehen. Trotzdem waren wir positiv überrascht. Für drei Personen bot die Kabine ausreichend Platz und bequeme Schlafplätze. Das WC befand sich nicht im Bad, sondern in einem getrennten Raum. Auch das ist bei Belegung mit mehreren Personen sehr praktisch. Ein kleiner Nachteil waren die Milchglastüren. Schaltet nachts jemand in Bad oder WC das Licht ein, ist die gesamte Kabine hell erleuchtet. So tappte der ein oder andere lieber im Dunkeln umher, als alle aufzuwecken. Die Veranda war nicht wesentlich größer als die Balkone der anderen Schiffe, aber durchaus ausreichend. Das Ganze fanden wir durchschnittlich sauber vor. Die Lage der Kabine war für uns ideal, da unsere Veranda nicht wie viele andere zurücklag, sondern eine schöne Aussicht bot. Allerdings eignet sich das Deck nicht unbedingt für empfindliche Menschen. Wir schliefen direkt unter dem Beach-Club und bekamen einiges von den Bässen ab. Wer an kleinere Schiff gewöhnt ist, kann sich aber einfach vorstellen, dass es sich um Geräusche der Schiffsmotoren handelt. Nur im WC hatte man eben bis spät in die Nacht Disco, aber da schläft ja keiner. Die Koffer waren noch nicht vollzählig versammelt und so entschieden wir uns, erst einmal zu Abend zu essen. Wo wir unser erstes Abendessen einnehmen wollten, hatten wir schon zu Hause entschieden. Nach einigen Reisen auf blu, mar und sol freuten wir uns riesig, endlich wieder ein Weite-Welt-Restaurant an Bord zu haben. Wir fanden es auch recht schnell und wurden nicht enttäuscht. Es gab eine große Auswahl an Speisen und alles schmeckte so gut, wie wir es von diva und bella schon kannten. Allerdings haben wir im Laufe der Reise herausgefunden, dass dies auf alle Restaurants zutraf. Auch das Bella Donna, das Marktrestaurant, das East-Restaurant und das Fuego Restaurant waren toll. Dies sind die fünf Buffetrestaurants in denen Speisen und Getränke im Reisepreis enthalten sind. Das Angebot im Fuego Restaurant richtet sich vor allem an Familien mit Kindern. Dort gibt es auch ein Kinderbuffet und die Atmosphäre erinnert ein bisschen an die Gastronomie im Hallenbad, aber für ein schnelles Mittagessen oder einen Snack ist das Fuego durchaus zu empfehlen. Wir haben auf allen AIDA Reisen gut gegessen, sind uns aber einig, dass die Crew von AIDAprima alles andere übertroffen hat. Die gesamte Besatzung ist freundlich und nett. Auch mit unseren Mitreisenden hatten wir großes Glück. Die Gäste nahmen Rücksicht aufeinander und hielten sich weitestgehend an die Regeln.

Nach dem Essen haben wir herausgefunden, dass sich Kofferauspacken und die Vorbereitungen für die Übung mit ein bisschen Anstrengung kombinieren lassen. Die neuen Rettungswesten verfügen über mehr Befestigungsgurte und daher mussten wir das Anlegen erst üben. Einmal ausstaffiert blieb noch ein bisschen Zeit die Kleidung im Schrank zu verstauen. Das ist unbequem, aber möglich. Allerdings geriet man leicht ins Schwitzen. Das Schiff lag noch im Hafen von Palma und die Klimaanlage kam nicht richtig auf Touren. So richtig merkten wir das, als sich tausende Passagiere mit angelegter Rettungsweste durch die Gänge schoben. Unsere Musterstation befand sich im Theatrium. Dort warteten wir zusammen mit vielen anderen Gästen auf die wohlbekannte Prozedur. Wie man es bereits von TUI Cruises kennt, scannt nun auch AIDA die Bordkarten zur Erfassung der Passagiere. Wir hatten jedoch die zweifelhafte Ehre der Übung ohne elektronische Erfassung, da die Besatzung hin und wieder beweisen muss, dass sie es noch kann. Was sein muss muss sein, auch wenn es ein paar Minuten länger dauert. In Wirklichkeit verzögert sich das Ganze nur, weil es immer wieder ein paar Schlafmützen unter den Passagieren gibt, die entweder ihre Musterstation nicht finden oder denken, es fällt nicht auf wenn sie fehlen. Nach getaner Pflicht durften wir endlich das Schiff erkunden. Dafür hatten wir in der einen Woche kaum genug Zeit, aber der darauffolgende Tag war zum Glück ein Seetag, der es uns erlaubte, uns mit dem Nötigsten vertraut zu machen. Schnell wurde klar, dass die öffentlichen Bereiche dieses Schiffs die saubersten waren, die wir je auf See gesehen haben. Der Beach-Club hat uns nur bedingt überzeugt. Die Temperaturen sind Tag und Nacht tropisch. Die Poolpartys hätten wir lieber im Freien gefeiert, aber da reicht der Platz nicht. Da das Wetter aber nicht richtig mitspielen wollte, erfüllte das Foliendach zum Schwimmen durchaus seinen Zweck. Leider kann bei gutem Wetter wirklich nur eine kleine Luke im Dach geöffnet werden, die nicht wirklich für frische Luft sorgt. Dafür verfügt die prima über einen Pool, in dem man von innen nach außen (und natürlich umgekehrt) schwimmen kann. Ja, man kann auch bei der eher flachen Wassertiefe tatsächlich schwimmen. Auf dem gleichen Deck befindet sich das Four Elements. Hier gibt es einen weiteren, recht kleinen Pool und den Lazy River. Nicht nur für Kinder ist das ein Riesenspaß. Auch wir Erwachsenen haben den Lazy River schnell zu unserem Lieblingsplatz erklärt. Es gibt rote Gummireifen in verschiedenen Größen auf denen man über das flache Gewässer gleitet und manchmal auch von oben eine Dusche bekommt. Alle Pools sind übrigens beheizt, allerdings teilweise mit Salzwasser gefüllt. Im Four Elements enden auch die beiden großen Wasserrutschen, die sich über mehrere Decks winden. Auch diese Rutschen machen wirklich Spaß, sind aber nicht für kleine Kinder geeignet. Es empfiehlt sich wirklich, das Mindestalter zu beachten. Trotzdem bietet dieser Bereich des Schiffes vor allem Familien mit kleineren Kindern viel Abwechslung. Abends werden Filme gezeigt und an der Rezeption kann man Spiele ausleihen. Hier erhält man auch die Ausstattung für Minigolf und Shuffleboard. Beides haben wir mit Freude gespielt. Der Kletterpark über dem Ganzen ist nicht ständig geöffnet und Interessierte sollten sich spätestens zu Beginn der Reise anmelden.

Four Elements

Wie alles andere ist auch der Einkaufsbereich auf diesem Schiff größer ausgefallen. „Plaza“ erstreckt sich über zwei Decks und lädt zum Bummeln ein. Der altbekannte AIDAshop ist ebenso vertreten wie ein Juwelier, eine Parfumerie und ein Fotoshop. Bilder können aber auch an den Automaten bestellt werden und für die Abholung gibt es in der Galerie einen großen Stand. Neu ist die Schatzkiste, in der man neben AIDA Artikeln auch Dinge für den täglichen Bedarf und eine kleine Auswahl an Büchern findet. Hier sind übrigens auch die Wannenbücher von „Edition Wannenbuch“ erhältlich. Speziell für Frauen wurde ein Geschäft mit Handtaschen und beliebtem Schnickschnack eingerichtet. Der Friseur, der auf allen Schiffen anzutreffen ist, wurde hier in die Einkaufsmeile integriert. Passend dazu gibt es gleich nebenan ein Nagelstudio. Die AIDA Badeenten gibt es im „Blütenmeer“, das ebenfalls schon von anderen Schiffen bekannt ist. Wie auf dem gesamten Schiff ist auch hier bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Die „scharfe Ecke“ hält bis 2.00 Uhr in der Nacht Currywurst für Nachtschwärmer bereit, die man auf jeden Fall probieren sollte. Eine Tapas Bar ist die Alternative, für alle die keine Currywurst mögen. Beides ist im Reisepreis enthalten. Nur die Getränke müssen hier, wie an den Bars, mit der Bordkarte bezahlt werden. Um die Atmosphäre eines Marktplatzes noch mehr herauszustreichen, lassen die Gastgeber sich einiges einfallen. Das von AIDA ins Leben gerufene Aktivbingo findet ebenso auf der „Plaza“ statt, wie der nicht wegzudenkende Schokobrunnen. Musikalische Untermalung ist zeitweise vorhanden. Wer immer noch nicht satt ist, kann im Magnum Store sein ganz persönliches Magnum Eis kreieren. Eis gibt es aber in allen Restaurants zu allen Mahlzeiten außer dem Frühstück. Sowohl an der Backbord-, als auch an der Steuerbordseite befinden sich zwei überschaubare Außenbereiche für die Raucher. Auch Nichtrauchern empfehle ich hier mal einen Blick ins Freie zu werfen. Von hier aus gelingt das beste Foto der Rettungsbote.

Raucherbereich Plaza

Auch wenn es schwerfiel, irgendwann wurde es Zeit für den ersten Landausflug. Alle angesteuerten Ziel kannten wir schon und unser Hauptantrieb das Schiff zu verlassen bestand darin, nun aber auch endlich Fotos der Außenansicht zu machen. Vor dem Ausflug stand natürlich das Frühstück, das wir immer im East-Restaurant einnahmen. Es ist erwünscht und sinnvoll nicht alle Mahlzeiten im selben Restaurant einzunehmen. Da uns das East-Restaurant für Mittag- und Abendessen am wenigsten ansprach, wurde es unser Frühstücksrestaurant. Die Entscheidung war ohnehin jedes Mal schwer genug. Hier kann sich jeder Gast ein Omelette nach seinen Wünschen zubereiten lassen. Platz gab es übrigens in allen Restaurants und zu jeder Zeit mehr als genug. Aber vielleicht haben wir einfach Glück gehabt. Für die Kabine haben wir eine Nespressomaschine mit den dazugehörigen Kapseln bestellt. Dies geht über das myaida Portal schon von zu Hause aus ganz bequem und jeder hat gleich nach dem Aufstehen seinen bevorzugten Kaffee, den er auf dem Balkon genießen kann. Beim Verlassen des Schiffs werden Sie feststellen, dass die Pier 3 Bar ordentlich ausgebaut wurde. Hier kann man nicht nur die Kapseln nachkaufen, sondern auch Sandwiches und Süßigkeiten. Außerdem gibt es verschiedene Kaffeespezialitäten to go und ein wechselndes Angebot an Joghurt und anderen frischen Speisen.

Der erste angelaufene Hafen dieser Reise war Ajaccio auf Korsika. Die Stadt haben wir 2013 mit der Mein Schiff 2 (heute Mein Schiff Herz) besucht und waren nicht allzu neugierig. Wir nahmen uns Zeit, die AIDAprima von außen zu betrachten und abzulichten.

AIDAprima

Ajaccio, Geburtsstadt Napoleons, ist sehenswert und hat einiges zu bieten. In diesem Jahr sogar Regen. Man kann die Stadtmitte gut zu Fuß erreichen. Wir beließen es diesmal bei einem kurzen Einkaufsbummel und kehrten anschließend auf das Schiff zurück. Hier hatten wir bei Weitem noch nicht alles gesehen. Ganz vorne im Bug des Schiffes befindet sich die MOET Bar. Wer dort hingelangen möchte, muss durch das Nightfly Theater und sollte innerhalb der Bar unbedingt die Treppe nach oben nehmen. Dort führt eine Tür auf einen ganz speziellen Balkon. Die Öffnungszeiten sind neben der Tür angeschlagen. Tritt man durch diese Tür ins Freie ist man wirklich im Bug des Schiffes. Das sollten Sie auf keinen Fall verpassen. Wie schon erwähnt, gibt es neben dem bekannten Theatrium ein weiteres Theater. Nightfly erreicht man über die Einkaufsmeile „Plaza“. Wer hier eine Show ansehen will, muss vorab reservieren.

Eine Reservierung ist auch für die übrigen Restaurants erforderlich. Sowohl für diejenigen bei denen die Speisen im Reisepreis enthalten sind (Getränke gegen Aufpreis), als auch für diejenigen, in denen die Speisen gezahlt werden müssen. Im Reisepreis enthalten sind die Speisen in der Brasserie French Kiss, dem Venezianischen Restaurant Casa Nova und dem Brauhaus. Auch hier sollte man bereits vor Reiseantritt reservieren. Die Kapazitäten sind sehr begrenzt. Obwohl die Restaurants nie sehr gut besetzt zu sein schienen, war eine Reservierung vor Ort nicht mehr möglich. Die Zuzahlungsrestaurants sind alte Bekannte: das Gourmet Restaurant Rossini, die Sushi Bar und das Buffalo Steakhouse. Allerdings verfügt das Steakhouse auf der prima über einen sehr gut gelungenen und liebevoll gestalteten Außenbereich.

Buffalo Steakhouse

Der nächste Tag brachte uns nach Civitaveccia, den Hafen von Rom. Dies war für uns persönlich der fünfte Anlauf auf diesen Hafen und trotzdem gibt es immer wieder Überraschungen. Fußgänger sind auf dem Hafengelände nach wie vor verboten. Die Behörden stellen einen kostenlosen Shuttlebus ins Zentrum, der die Passagiere direkt vor dem Schiff abholt und auch wieder hierhin zurückbringt. Hierzu braucht man kein gesondertes Ticket. Wer möchte kann natürlich einen von AIDA angebotenen Ausflug nach Rom machen, oder sich auf eigene Faust auf den Weg machen. Da wir Rom schon mehrfach besucht haben, entschieden wir uns für den Shuttlebus ins Zentrum. Wurden wir in den Vorjahren noch in der Nähe der Promenade abgesetzt, fuhr der Bus uns nun an einen wirklich unangenehmen Ort. Eine Art Busparkplatz, der nur so von fliegenden Händlern und Ausflugsveranstaltern wimmelte, die sich alle auf die Neuankömmlinge stürzten und in allen Sprachen lauthals ihre Angebote verkündeten. Zur Beruhigung sei aber gesagt, dass der Platz sehr streng bewacht wird. Es fühlt sich zwar unbehaglich an, eine richtige Gefahr droht aber nicht. Hat man diesen Platz verlassen, darf man zur Belohnung den Weg zur Promenade zurück laufen. Trotzdem waren wir auch dieses Mal wieder gerne in Civitaveccia.

Promenade

Wie auf den meisten Schiffen findet man auch an Bord der AIDAprima unzählige Bars. Die meisten verstecken sich aber im Bauch des Schiffes. Bei schlechtem Wetter sicher eine gute Alternative, aber die Abende waren trocken und recht warm, so dass wir einen Platz an Deck suchten. Der Spabereich verfügt über eine eigene Bar, die nur diesen Gästen zugänglich ist. Unserer Meinung nach verschenkter Platz, denn sie wurde kaum genutzt. Wir hatten von unserem Balkon einen perfekten Blick darauf. Ebenso gibt es einen Bereich der den Gästen der Suiten vorbehalten ist. Alle anderen finden sich spätestens zum Ablegen auf dem Lanai Deck an der Lanai Bar ein. Hier wird man sehr freundlich bedient und kann den Abend in aller Ruhe ausklingen lassen. Holzbänke an der Reling versprechen einen tollen Blick aufs Meer und die Beleuchtung ist am Abend passt zur Stimmung.

Lanai Bar

Nach einem weiteren schönen Abend und einer ruhigen Nacht auf See erreichten wir Livorno. Auch diese Stadt kannten wir schon von unserer Kreuzfahrt mit AIDA mar 2014. Im Hafen von Livorno werden Shuttlebustickets verteilt. Der Bus bringt die Passagiere ins Stadtzentrum. Livorno eignet sich für Einkäufe ebenso gut wie für einen Spaziergang entlang der Kanäle. Natürlich sind auch Ausflüge nach Pisa oder Florenz möglich. Bewahren Sie auf jeden Fall das Ticket für die Rückfahrt auf und merken Sie sich den Platz, an dem der Bus zurück zum Schiff fährt.

Ein weiterer Seetag verschaffte uns noch mehr Zeit, das Schiff und seine Annehmlichkeiten zu genießen. Nehmen Sie sich auf jeden Fall Zeit für ein Bad in den Infinity-Pools auf dem Lanai Deck. Nur eine Glasfront trennt die Badenden vom Meer. Diesen Ausblick sollte man, wenn möglich, auf See genießen. Auch diese Pools sind angenehm beheizt. Ganz in der Nähe gibt es eine Reihe von Strandkörben, in denen es sich gut entspannen lässt.

Gut umgesetzt hat AIDA den Wunsch nach mehr Möglichkeiten den eigenen Balkon zu nutzen. Wer den Abend dort verbringen möchte, kann beim Roomservice Getränke bestellen. Für Bestellungen unter 20 Euro wird eine Gebühr in Höhe von 5 Euro berechnet. Also legen Sie am besten gleich einen Vorrat an. Die Getränkepreise sind identisch mit den Preisen in den Bars.

Roomservice

Eine Alternative ist die Bar im Außenbereich des Four Elements. Auch hier kann man einen schönen Abend verbringen. Die Schwimmbadatmosphäre lässt sich allerdings nicht ganz verleugnen.

Unsere letzte Station war wie so oft Barcelona. Diese Stadt bietet unzählige Möglichkeiten, aber diesmal sollte es der Park Güell sein. Einen Ausflug der nur diesen einen Punkt anfährt bietet AIDA nicht an. Wer sich für „Barcelona mit Park Güell“ interessiert, der reserviere beizeiten. Dieser Ausflug ist immer als erster ausgebucht. Wir haben beinahe alles von Barcelona gesehen und wollten es diesmal auf jeden Fall zu dem Park schaffen. AIDA bietet den Gästen einen Shuttlebus der ins Zentrum fährt. Der Preis pro Person lag bei 9,90 Euro für Hin- und Rückfahrt. Der Hafen selbst bietet einen ganz ähnlichen Service für 3,00 Euro pro Person und Fahrt. Einziger Unterschied ist, dass diese Busse an allen Schiffen halten und nicht bis in die Stadt fahren. Sie werden also etwa zwei Minuten mehr laufen, vielleicht ein paar Minuten länger im Bus sitzen und pro Person knapp vier Euro sparen. Darüber hinaus bietet AIDA einen eigenen Hop-on Hop-off Bus, der viele Sehenswürdigkeiten, nicht aber den Park Güell anfährt. Der Preis liegt bei rund 30 Euro pro Person. Wir haben uns für den Weg zum Park für ein Taxi entschieden. Dies war unkompliziert, schnell und günstig. Den Rückweg haben wir für einen Bummel über die Ramblas und letzte Einkäufe genutzt, bevor wir mit dem Hafenbus zum Schiff zurück gefahren sind.

Park Güell

Über die AIDAprima wurde viel geschrieben und wir haben vor unserer Abreise viele Reiseberichte gelesen. Vom Schiff der Zuzahlung bis zum Hallenbad auf See war alles dabei. Wir können nichts davon bestätigen. Wir haben eine sehr schöne Woche an Bord verbracht, die unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen hat. Unsere Bordrechnung ist vergleichbar mit denen anderer Reisen. Natürlich schlagen die vielen Fotos zu Buche, aber niemand ist verpflichtet diese zu kaufen. Die Fotographen waren kreativ und wir konnten nicht widerstehen. Die Besatzung war motiviert, professionell und freundlich. Das Essen übertraf alles bisher erlebte und die Kabine war toll. Erwähnt sei auf jeden Fall noch der Skywalk, von wo aus man eine schöne Aussicht hat. Ob wir nun einfach Glück hatten oder ob alle Reisen auf der AIDAprima so verlaufen, können wir nicht beurteilen, aber es kommt wohl auch darauf an, was man daraus macht. Wir würden es wieder tun!

Sonnenuntergang