Reisebericht zu einer Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer mit AIDA diva

Diese Kreuzfahrt haben wir bereits im Jahr 2008 mit AIDA gemacht.

Für zwei Erwachsene und ein achtjähriges Kind war die von AIDA empfohlene Balkonkabine bestens geeignet. Da es unsere erste Schiffsreise war, ließen wir uns telefonisch an der AIDA Hotline beraten. Alle von der Mitarbeiterin gegebenen Informationen haben sich während der Reise genau so bestätigt. Kinder reisen in der Kabine der Eltern kostenlos mit und müssen nur für den Flug bezahlen. Unser über AIDA gleich mit gebuchter Air Berlin - Flug ging von Düsseldorf nach Palma de Mallorca.

Am Flughafen von Palma wurden wir sofort von den ersten freundlichen Crewmitgliedern empfangen und zum Transferbus geleitet. Auch während der kurzen Busfahrt zum Schiff war eine Reisebegleiterin anwesend und bereitete uns auf die Formalitäten der Einschiffung vor. Im Hafenterminal von Palma waren reichlich Mitarbeiter im Einsatz und so war das Einschiffen innerhalb weniger Minuten erledigt.

AIDA diva war zum Zeitpunkt unserer Reise gerade mal ein Jahr alt um im allerbesten Zustand. Wir haben auf dem ersten Schiff der Sphinx-Klasse nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Besatzung war sehr motiviert und verbreitete überall gute Laune. Trotz unserer Unerfahrenheit haben wir uns vom ersten Tag an wohl gefühlt und gut zurechtgefunden. Alle Bereiche waren sehr sauber und das Essen im Weite Welt – Restaurant sehr gut.

Hier ein paar Infos zu den angelaufenen Häfen:

Palma de Mallorca: Start- und Zielhafen der Reise. Ein Besuch in Palma lohnt sich immer. Die Transferzeit vom Hafen in die Stadt beträgt nur wenige Minuten. Die Shuttlebusse sind allerdings nicht kostenlos. Bei geringen Entfernungen kann man den Service aber meistens schon für vier Euro pro Person in Anspruch nehmen.

Neapel: wir haben eine von AIDA organisierte, geführte Tour auf den Vesuv unternommen. In den Sommermonaten kann es dort sehr heiß sein und man sollte auf keinen Fall auf eine Kopfbedeckung verzichten. Auch an die Mitnahme von Getränken sollte man denken. Der Aufstieg ist für ungeübte bei Hitze ein wenig anstrengend, sonst aber auch für Kinder gut zu bewältigen. Die Gegend rund um den Hafen Neapels ist wenig ansprechend. Es empfiehlt sich hier entweder einen Ausflug zu buchen oder den Tag an Bord des Schiffs zu genießen. Gerade wenn die meisten Passagiere an Land sind lädt das Pooldeck zum Baden und Entspannen ein.

Civitaveccia: in Civitaveccia, dem Hafen von Rom, ist die Wahrscheinlichkeit groß andere Kreuzfahrtschiffe zu treffen. Der Hafen ist gut ausgebaut und bietet einigen Schiffen Platz. Die Fahrt nach Rom dauert mit einem Reisebus knapp eineinhalb Stunden. Während der Busfahrt erläutert ein ortskundiger Reiseleiter anhand ausgeteilter Stadtpläne bereits die besten Wege zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten und gibt wertvolle Tipps zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Einkaufsmöglichkeiten und kulinarischem. Wir haben Rom auf eigene Faust erkundet. Auch hier muss man im Sommer mit hohen Temperaturen rechnen. Nach dem insgesamt neunstündigen Ausflug wird es in den Buffetrestaurants an Bord sehr voll. Wer vorsorgen will reserviert für den Abend einen Tisch in einem der a la carte Restaurants. Die dort verzehrten Speisen und Getränke sind im Reisepreis allerdings nicht inbegriffen. Wer Rom bereits kennt und nur einen kleineren Spaziergang machen will, kann mit dem Bus der Hafenbehörden nach Civitaveccia fahren. Dieser Service ist kostenlos.

Marseille: leider liegt der Hafen für die Kreuzfahrtschiffe hier für Fußgänger zu weit außerhalb des Stadtzentrums. Auch hier haben wir Gebrauch von den Shuttlebussen gemacht, die AIDA bereitstellte. Der Bustransfer ist kostenpflichtig, aber ein Besuch der Innenstadt lohnt sich auf jeden Fall. Der Bereich um den alten Hafen wurde in den letzten Jahren noch einmal modernisiert. Bei den Straßenhändlern in Marseille haben wir die allerbesten gebrannten Mandeln gekauft! Die gewaltige Kathedrale ist einen Besuch wert. Der Bus fährt alle paar Minuten zurück zum Schiff.

Barcelona: es gibt wahrscheinlich nichts, was über die von Gaudi geprägte Stadt noch nicht erzählt wurde. Neben den Ramblas, dem Aquarium und den Markthallen mitten in der Fußgängerzone ist auch der Hafen selbst eine Attraktion. Auch hier finden sich viele Kreuzfahrtschiffe ein. Wir zählten bei unserem Besuch sechs Schiffe! Natürlich lohnt sich auch ein Blick auf die Sagrada Familia. Für eine Besichtigung im Inneren reicht die Zeit wegen der langen Wartezeiten meist nicht.

Zwei Seetage haben wir während der einwöchigen Reise bestens unterhalten an Deck verbracht. Ebenso professionell wie die Shows an Bord verlief auch der Rücktransport zum Flughafen von Palma.

Eine Kreuzfahrt ins westliche Mittelmeer ist auf jeden Fall empfehlenswert und unter den Schiffen bliebt AIDA diva unsere erste große Liebe!